Wanderer

Seehaus, 922m über NN
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im Fichtelgebirge, dam granitenen Hufeisen im Herzen Deutschlands und Europas
Übersichtskarte hier

Hufeisen und Glücksklee
Das Seehaus, Unterkunfsthaus des FGV liegt u.a. am Höhenweg H, ein Wanderweg des FGV , der über die Hauptberge des Fichtelgebirges führt mit folgender Route: von Wunsiedel aus über die Luisenburg - Großer und Kleiner Haberstein - Große Kösseine - Hohenbrand - Wurmloh - Hohe Mätze - Girgelhöhle - Prinzenfelsen - Silberhaus - B 303 - Altes Silberhaus - Platte - FGV-Unterkunftshaus Seehaus - Nusshardt - Schneeberg - Rudolfsattel - Drei Brüder - Rudolfstein - Weißenstadt - Weißenstädter See - Großer Waldstein - FGV-Unterkunftshaus Waldsteinhaus - Kleiner Waldstein - Hallerstein nach Schwarzenbach a.d.Saale. Dieser Wanderweg ist auch Bestandteil des Fränkischen Gebirgsweges. Des weiteren verlaufen treffen sich hier ebenfalls der Seenweg und der Mittelweg.

Seehaus Seehaus
Unsere Wanderung zum Seehaus beginnt auf dem Seehaus-Parkplatz gleich an der B 303. Hier gibt es einen Imbiss und ein Hinweisschild daruaf, dass wir uns hier im hohen Fichtelgebirge an der europäischen Wasserscheide befinden. Hier am nahen Ochsenkopf entspringen die Flüsse Weißer Main, Quellfluss des Mains, der gegenüber von Mains in den Rhein und dann in die Nordsee fließt, und Fichtelnaab als ein Quellfluss der Naab, die in die Donau und dann ins Schwarze Meer fließt.

Seehaus Seehaus
Wir gehen die Saugasse hinauf. Wurden hier einst Säue den Berg hinauf getrieben? Hat der Seehügel, auf dme sich kein See befindet, daher den Namen Seehügel, dass er ursprünglich mal der Sauhügel war, auf den die Säue getrieben wurden? Die offizielle Version, dass der Name damit zu tun haben soll, dass der Seehügel und das Seehaus oberhalb des Fichtelsees liegen, der unterhalb vom Ochsenkopf liegt, kommt mir etwas weit hergeholt vor. Vom Seehaus aus sit er auch nicht zu sehen.

Seehaus Seehaus
Der Weg führt durch den Wald hinauf. Auffallend ist, wie wasserreich die Gegend hier oben ist.

Seehaus
Seehaus
Seehaus
Links oben: Zeitzeugen der Industriegeschichte des Fichtelgebirges sind diese Rinnen, in denen in früheren Jahrhunderten Zinn abgebaut wurde.


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Nun haben wir es geschafft, das Seehaus liegt vor uns! Hier kann man auf der Sonnenterrasse mit Blick auf den Ochsenkopf gut essen und Kaffee trinken.

Seehaus

Blick auf den Ochsenkopf
Seehaus
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Zum Zinnabbau gehört auch immer ein kleiner Teich - hier aber eben wirklich nur ein kleiner Teich und kein See! - zum Zinnsiefen, also Zinnwaschen.

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Eine Hinweistafel weist darauf hin, dass auch Johann Wolfgang von Goethe am 1. Juli 1785 dem Seehaus einen Besuch abstattete, als er auf seiner reise in die Böhmischen Bäder einen abstecher ins Fichtelgebirge machte, um hier die botanischen udn geologischen besonderheiten zu untersuchen. Es war auch Goethe, der als erster auf die Idee kam, dass die Blockmeere auf einigen der Fichtelgebirgsgipfel Verwitterungsergebnisse sind.

Seehaus Seehaus Seehaus
Im Inneren des Seehauses und der Blick nach draußen.

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Neben dem Unterkunftshaus befinden sich hier oben eine alte Scheune - links - ein Matratzenlager - ohne foto - für unangemeldete Übernachtungsgäste und die freundliche Bergwacht, Retter in der Not bei Problemen und Unfällen auf dem Berg.

Seehaus Nun haben wir alles gesehen und machen uns weiter auf den Weg zum ca. 1 km entfernten Nusshardt, einem typischen Fichtelgebirgsgipfel mit den von Goethe entdekcten Verwitterungsformen.

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Web www.sabines-kaleidoskop.de
www.panoptikum.net www.fichtelgebirge-oberfranken.de


Fotoabzüge von www.fotokasten.de








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