Wanderer

Großer Waldstein, 877m über NN
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im Fichtelgebirge, dam granitenen Hufeisen im Herzen Europas
Übersichtskarte hier

Hufeisen und Glücksklee
Der Waldstein ist Teil des Höhenwegs H, ein Wanderweg des FGV , der über die Hauptberge des Fichtelgebirges führt mit folgender Route: von Wunsiedel aus über die Luisenburg - Großer und Kleiner Haberstein - Große Kösseine - Hohenbrand - Wurmloh - Hohe Mätze - Girgelhöhle - Prinzenfelsen - Silberhaus - B 303 - Altes Silberhaus - Platte - FGV-Unterkunftshaus Seehaus - Nusshardt - Schneeberg - Rudolfsattel - Drei Brüder - Rudolfstein - Weißenstadt - Weißenstädter See - Großer Waldstein - FGV-Unterkunftshaus Waldsteinhaus - Kleiner Waldstein - Hallerstein nach Schwarzenbach a.d.Saale. Dieser Wanderweg ist auch Bestandteil des Fränkischen Gebirgsweges.

junge Fichte
Man kann mit dem Auto bis oben auf den Waldstein fahren, wo es einige Parkmöglichkeiten beim Waldsteinhaus gibt. Ausgeschildert sind die Wege zum einzigen in Deutschland erhaltenen Bärenfang, zur Schüssel, zum roten Schloss, zum Teufelstisch u.a.

Machen wir uns zunächst auf den Weg 200 m westlich vom Waldsteinhaus zum ^1656 erbauten Bärenfang.
Waldstein


Bärenfang
Auf dem Weg hin und zurück kommen wir an diesen Steinen mit Durchblick vorbei. Hier am Waldstein findet man vor allem die von dem genialen Goethe als erstem richtig erkannte Wollsackverwitterung des Granitgesteins, aus dem das Fichtelgebirge vorwiegend besteht.
Bärenfang

junges Grün


Zurück beim Waldsteinhaus erkennt man schon gegenüber das rote Schloss bzw. dessen Ruinen. Das rote Ziegeldach, dem die im 14. Jahrhundert von den Herren von Sparneck erbaute und 1523 zerstörte Burg ihren Namen verdankte, gibt es nun nicht mehr.

Waldstein Waldstein
Ein Weg führt hinauf am Teufelstisch vorbei zum Eingang des Schlosses. Im Hintergrund kann man noch das Waldsteinhaus erkennen.

Waldstein Teufelstisch mit mir
Der Teufelstisch auf dem rechten oberen Foto erhielt seinen Namen wegen der Abdrücken auf ihm, die der Sage nach von Kobolden stammen, die hier mit glühenden Karten spielen oder spielten. (Foto von Erwin Purucker )

Waldstein
Eingang ins rote Schloss
Waldstein
Vergitterter Ausblick


Waldstein Waldstein


Waldstein
Blick vom roten Schloss ...
Waldstein
... auf die Schüssel, wohin uns der Weg nun führt


Waldstein

Waldstein
Waldstein

Links: Sieht sie nicht aus wie die Schildkröte Kassiopeia, die seit ewigen Zeiten unablässig in aller Geduld den Weg auf dem Foto unten bewacht?


Waldstein Waldstein


Waldstein Waldstein
Bevor wir an den steilen Aufgang zur Schüssel gelangen, erreichen wir zunächst eine weitere Ruine, die der spätromanischen Kapelle der Ostburg. Hier stand die erste Burg von 1100, die um 1300 wegen der neuen Hauptburg, dem roten Schloss, aufgegeben wurde. Ausgrabungsfunde belegen, dass diese Stelle schon in der Steinzeit als Rastplatz gedient haben muss und es bereits zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert Befestigungsanlagen gegeben haben muss.

Waldstein
Waldstein
Waldstein

Links: BLick auf die Ruinen der ehemaligen Ostburg


Waldstein Waldstein
Durch die schön geschwungenen "Fensterrahmen" der Schüssel - ursprünglich nur eine schüsselförmige Vertiefung im Gestein, später auch der Name des Pavillons, der zu Ehren eines angekündigten, dann aber doch nicht statt gefundenen Besuchs von König Maximilian II von Bayern angelegt wurde - kann man bis zum Weißenstädter See gucken ...

Waldstein Waldstein
... und Richtung rotes Schloss. Auf dem Rückweg dahin kommen wir an diesem schönen Pilz vorbei.

Waldstein
Waldstein
Waldstein

Kleine Rast im Waldsteinhaus oder doch noch woanders hin? Am Bärenfang vorbei kommt man noch zum Funk- und Fernsehturm.


Waldstein Waldstein


Google
 
Web www.sabines-kaleidoskop.de
www.panoptikum.net www.fichtelgebirge-oberfranken.de


Fotoabzüge von www.fotokasten.de
Wohnmobilstellplatz in Marktleuthen im Fichtelgebirge, nicht weit weg vom Waldstein.

Was man zum Wandern braucht, gibt es hier ...

... oder hier:






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